Sonntag, 31. Oktober 2010

Bilder, Bilder, Bilder...

Amelia mit ihrer Zimmergenossin Ashley


Ein typisches Abendbrot


Diese Zimmergenossen sind natürlich auch immer begeistert.


Beim nächtlichen Versteckspiel auf dem Kinderspielplatz.








An den Football-Tagen gibt es immer große Paraden.


Das Maskottchen einer Hühnchen-Fast-Food-Kette












So langsam macht sich auch der Herbst bemerktbar.


Nicht nur zu Halloween, sondern auch schon zu den Thementänzen,  verkleidet man sich am College in Mississippi.


 

 








Chris ist ein echter Star auf der Tanzfläche.


Am vergangenen Wochenende ging es für mich dann zum ersten mal nach New Orleans.


 Auf einer Länge von 40 Meilen ist der Highway, der sich New Orleans in westlicher Richtung nähert, auf Betonpfosten in den Sumpf gebaut.


Die Küste.


Der Sumpf.




Die ständigen Begleiter im Süden.
Ein zufriedener Joni bekommt nach Monaten mal wieder ein deutsches Bier in die Hand.












Da unserer Reisegruppe, 13 Personen, nur ein Badezimmer zur Verfügung stand musste man sich die Zähne immer Gruppenweise putzen.














Das französische Viertel in New Orleans.











































Mit den asiatischen Austauschstudenten bei Taco Bell.


Und dann endlich Halloween.


Mein erster Kürbis.






Gestern war dann die große Halloween Party.












Chris als Sträfling und ich als Gespenst.
















Ein Chinese als Hitler. Ein Amerikaner als illegaler Einwanderer.








Und ein Amerikaner als KKK-Mitglied.


Nur nochmal zum Vergleich, ich wollte wirklich ein Gespenst sein und nicht auch eines der, in Deutschland, eher unpassenden Kostüme wählen.

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Herbstgedanken...


Der Wind trägt einen bislang undefinierten und ungekannten Duft heran. Ich blicke in die Ferne. In die Unendlichkeit. Steht man in der Heimat in der belebten Natur und setzt sich bewusst den Herbstwinden aus, empfängt einen ein gänzlich anderer Duft.
Es ist der Duft der Heimat und jeder, der bereits fremde Länder bereist hat, wird mir recht geben, wenn ich behaupte, dass ein jedes Land seinen eigenen spezifischen Duft hat.
Deutschland. Das ist ein Duft der würdevoll unsere Geschichte in sich trägt. Man fühlt den Pulsschlag der Jahrhunderte und nimmt die so vertrauten Düfte wahr. Es ist diese Mischung aus frischer Luft, dem feuchten Laub der Bäume, sattem Gras, wohl gepflegten Feldern und eben auch der Abgase, die Autobahn und Industrie über unser Land legen, die den Duft der Heimat ausmachen. Es ist ein Duft der Einzigartigkeit. Ein Duft der dem Riechenden vermittelt, dass der Mensch sich die Natur untertan gemacht hat und die Natur trotzdem Bestandteil des großen Ganzen sein kann.
Amerika. Das ist ein Duft der für etwas anderes steht. Über 500 Jahre nachdem zum ersten mal Europäer amerikanischen Boden betraten und wohl viele Jahrtausende nachdem die ersten Menschen diesen Kontinent erreichten, steht der Duft der amerikanischen Herbstwinde noch immer für unberührte Natur. Wildnis, die sich aus den Tiefen der Wälder speist.
Steht man auf einem der seltenen Türme, die zur Beobachtung von Waldbränden errichtet wurden, vergisst man, dass dieses Land von Menschen bewohnt wird. Man vergisst sogar, dass unendlich viele Autos und Industrieanlagen eigentlich die Luft verpesten müssten. Doch hier draußen ist jeder Gedanke an Zivilisation und Umweltverschmutzung obsolet. Der Blick schweift über den Horizont und das Auge sucht nach einem vertrauten Halt im unendlichen Ozean der Bäume, doch da gibt es nichts. Man verliert sich im Gedanken an die Weite des Raums der einen umgibt und beginnt zu verstehen wie groß diese Welt doch ist. Dankbar besinnt man sich auf die Schönheit, die diese fabelhafte und prächtige Natur verkörpert. Am liebsten will man den Turm nie wieder verlassen, weil einen die Aussicht in eine ausgelassene und fröhliche Stimmung versetzt.  Es sind Bilder, die keine Kamera festhalten kann. Es sind Bilder, die sich in die Seele einbrennen und das Erlebte zu etwas Besonderem machen.

Ab in die Wildnis...und auf ins Leben



Die Heimat wartet auf Nachrichten. Es ist ja nun auch schon wieder eine ganze Weile her, dass ich mich mal wieder gemeldet habe. Klausurenstress und das Leben haben großen Einfluss auf den Alltag eines Mannes und halten ihn mitunter davon ab, sich mit der Heimat in Verbindung zu setzen.
Die vergangenen Wochen waren wahrscheinlich die ereignisreichsten, seit ich amerikanischen Boden betreten habe. Dies ist die Geschichte von weiteren Reisen in die Wildnis, Konzerten, guten Tagen und der neuen Frau an meiner Seite.
Die bekannte US-Band Switchfoot konnte ich mir auf ihrem Konzert in Jackson ganz aus der Nähe ansehen.


Der Blick auf die unendlichen Wälder in Mississippi, ist nicht wirklich auf Bildern zu vermitteln.






Die deutschen Obergefreiten sind stets wachsam auf ihrem einsamen Posten in der amerikanischen Wildnis.


Chris, mein Zimmergenosse, konnte die Aussicht von einer Veranda aus nutzen, um gleichzeitig ein paar ruhige Minuten in einem Schaukelstuhl zu genießen.


Mit der Seilzugfähre konnte man eine kleine Insel inmitten eines Sees erreichen.




Auf der Insel konnte man dann in einer der zahlreichen Hängematten entspannen.








Amelia und Jon


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Donnerstag, 23. September 2010

Neues vom College Boy


Die vergangenen beiden Wochen waren wieder sehr ereignisreich.

Vor zwei Wochen fand in Jackson das jährliche Celtic Fest statt.
Dort konnten wir dann alle unsere Tänzerqualitäten unter Beweis stellen.
Das hat die Damen natürlich sehr gefreut.
Außerdem hatte ich zum ersten mal Besuch aus der Heimat. Mein Cousin Pierre hatte auf seiner Reise durch den Süden auch im schönen Mississippi einen Halt eingeplant.
Oft werde ich nach Bildern vom 
Campus gefragt und nun
ist es soweit. Bei 37° C
im Schatten habe 
ich mich vergangene Woche
auf Fotosafari begeben.
Die eindrucksvollen Gebäude wurden
teilweise bereits vor dem 
Bürgerkrieg errichtet.
Die Innenansicht der Universitätsgebäude
Und besonders wichtig das Frauenwohnheim
Mit großem Stolz gedenken die Amerikaner 
in den Südstaaten den Konförderierten Staaten.
Meine Tür im Wohnheim
Zum Größenvergleich mal ein deutsches Auto 
mit seinem großen amerikanischen Bruder
Am Wochenende ging es dann nach Vicksburg und 
bereits auf der Hinfahrt war die Stimmung unschlagbar.

Die liebevoll aufgearbeiteten Schlachtfelder
rund um die moderne Stadt Vicksburg lassen 
das Historikerherz höher schlagen.
Auf einigen Streifzügen abseits der ausgewiesenen Pfade versuchten wir die Schlacht aus dem Bürgerkrieg in ihrer Gesamtheit zu erfassen.
Hoch oben auf einem Hügel fühlen sich die Deutschen wohl.
Der Blick kann hier in die Unendlichkeit der Natur schweifen.
Nach Stunden in der Sonne gab es dann noch eine kleine Abkühlung in der Innenstadt.
In den Südstaaten trinken viele Leute 
ausschließlich Mtn Dew und auch ich 
habe Gefallen daran gefunden.
Auf dem Campus sitzt man nachts, 
wenn die Hitze des Tages vergangen ist, 
oft zusammen und spielt Brettspiele.

Die dem deutschen so lieben Regeln gelten 
nun auch im Einvernehmen mit dem 
afroamerikanischen Mitbewohner 
auf der gemeinsamen Toilette.
Vergangenen Sonntag war ich dann auf 
meiner ersten Pool Party eingeladen.
Die beeindruckende private Badelandschaft 
im Country Club in Jackson
Natürlich war ich mehr als begeistert.
Max konnte sich sogar einige Freudentränen nicht verkneifen :-D

Post aus der Heimat

Damit ich euch nicht vergesse und ihr mich nicht vergesst:
Jonathan Grein
MC Box 6052
200 S Capitol Street
Clinton Mississippi 39058
USA